Fotos sind der Anfang, nicht die Diagnose
Bei einer Online-Beratung zur Nasenkorrektur können klare Fotos die erste Kommunikation unterstützen. Sie ersetzen aber weder Anamnese noch Untersuchung, Atembeurteilung und Narkoseprüfung.
Senden Sie nur über einen sicheren, vereinbarten Kanal und klären Sie, wer die Bilder sehen kann. Eine seriöse Antwort benennt auch, was aus Fotos nicht beurteilbar ist.
Winkel, Licht und Abstand
Üblich sind gerade Frontansicht, beide Profile, eine schräge Ansicht und eine Unteransicht bei neutralem Gesichtsausdruck. Kamera, Abstand, Licht und Kopfhöhe sollten möglichst gleich bleiben.
Keine Filter, Weitwinkel-Selfies, starke Schatten oder Bilder mit hochgezogenem Kinn. Brille, Make-up und Haar sollten die Nase nicht verdecken.
Welche Angaben dazugehören
Notieren Sie Hauptanliegen, Atembeschwerden, frühere Verletzungen oder Operationen, Allergien, Medikamente, Nikotin und gewünschte Reisezeit. Das macht die erste Einordnung hilfreicher.
Sagen Sie auch, was Sie ausdrücklich erhalten möchten. Ein Bild kann nicht entscheiden, ob eine bestimmte Technik für Ihre Anatomie geeignet ist.
Nächster Schritt und Sicherheit
Nach einer Online-Einschätzung kann eine Untersuchung, Bluttest oder zusätzliche medizinische Abklärung folgen. Zahlen oder Ergebnisbilder sind keine persönliche Zusage.
Buchen Sie erst, wenn Chirurg, Einrichtung, Umfang, Nachsorge und Flugfreigabe nachvollziehbar erklärt sind.